Geschichte

Als 1982 das Freiburger Spielmobil neben der Klarastraße 100 eine Hüttenbauaktion durchführte, sollte dies der Grundstock des Abenteuerspielplatzes im Stühlinger sein. Denn es blieb nicht bei dieser einen Aktion.

Interessierte Anwohner übernahmen die Betreuung der Hütten, gründeten einen Verein und betrieben über zehn Jahre lang einen gut besuchten Bauspielplatz. Als diese erste Abenteuerspielplatz-Generation dem Projekt entwachsen war, übergab 1995 die Stadtverwaltung das Gelände an einen neuen Verein namens Rumpelstadt Kinderhausen. Diese aktiven Stühlinger-Eltern hatten sich zusammengefunden, um die Spielmöglichkeiten der Stühlinger Kinder zu erhalten bzw. zu verbessern.

Das Gelände wurde mit viel ehrenamtlichem Engagement und mit Hilfe des städtischen Gartenamtes – unter Mitwirkung auch der Kinder! – neu gestaltet. So wurde ein Stück ehemalige Straße zu einem naturnahen Spielplatz für Kinder renaturiert. Der Spielplatz bekam Baumhäuser, zwei Bauwagen für die Kinder zum Spielen, dazu eine Schaukel, einen großen Sandkasten und ein Karussell. Strom, fließend Wasser und eine Toilette sind ebenso vorhanden. Zudem gibt es einen Garten, in dem Kräuter und Gemüse angebaut werden.

Als nach 12 Jahren nun wieder ein Generationenwechsel anstand, fanden sich Ende 2007 spontan fünf neue, sehr aktive Vereinsvorstände. Sogar noch in den Wintermonaten wurde das Gelände wieder auf Vordermann gebracht, belebt und häufig genutzt. Anfang 2008 wurde für den Abenteuerspielplatz ein neuer Name gefunden: Rumpelhausen e.V.

Inzwischen sind im Verein Rumpelhausen e.V. über 100 Familien Mitglied. Die laufenden Kosten werden durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und die Vermietung des Spielplatzes für private Kindergeburtstage abgedeckt. Das Gartenamt der Stadt unterstützt den Spielplatz mit Pflegemaßnahmen. Die Kinderbetreuung auf dem Platz wird zur Zeit vom Vereinsvorstand und von aktiven Mitgliedern ehrenamtlich geleistet.